CHICKENFOOT- "Chickenfoot" (CD)
VÖ: 05.06.09 (edel)

Selten wurde eine Band mit so viel Erwartungen konfrontiert wie diese brandneue Formation, die sich Chickenfoot nennt. Richtig gelesen: Chickenfoot, wie Hühnerfuß. Man muss den Namen wohl ein paar Mal aussprechen, um sich an ihn zu gewöhnen. Zugegeben, es ist ein eigenartiger Name für eine Band (und ihr erstes Album). Er sorgt für Verwirrung und gibt einen Eselsarsch auf “coole Bandnamen”.

Einen solchen brauchen Chickenfoot allerdings auch gar nicht, denn jeder der vier Musiker hat schon sein eigenes Kapitel in der Rockgeschichte geschrieben und füllte schon mehrere Artikel in vielen Magazinen mit seinen individuellen Leistungen.

Die Nachricht, dass sich diese vier Talente nun zu einem Kollektiv vereint haben, verbreitete sich im letzten Jahr in Windeseile im Internet, und die Tatsache, dass sie künstlerisch die wildesten Träume jedes Fans übertroffen haben, ist nochmal ein zusätzlicher Grund zu feiern. Aber zunächst sollte man sich mal das außergewöhnliche Line-Up auf der Zunge zergehen lassen:

Joe Satriani (Gitarrengott)
Sammy Hagar ( Ex-Sänger Van Halen und Montrose)
Michael Anthony (Ex-Bassist Van Halen)
Chad Smith (Drums Red Hot Chili Peppers)

Dass Satriani sein großartiges Können vorbehaltlos ausspielt, ist natürlich ein Geschenk, aber bemerkenswert ist es, dass die individualistischen Züge, die jeder von ihnen hat, sich verbinden und auf eine wunderbare Art und Weise auf Chickenfoot zusammen kommen. Dabei bleiben die Eigenheiten eines jeden klar erkennbar. So wie Anthony und Smith auch vergangene Helden reflektieren: Für Anthony ist das Harvey Brooks von Electric Flag, für Chad Smith Zeppelins John Bonham. Zusammen kreieren sie einen überraschenden Balance-Akt, der sich perfekt zwischen heavy und leichtfüßig bewegt. So arbeitet eine gute Rhythmussektion, sie treibt die Band auf eine kreative Art an. Wenn man Chickenfoot hört, zeigt sich, was eine gute Rhythmussektion leisten kann.

www.myspace.com/thechickenfoot
www.chickenfoot.us

KISS - "Kissology Vol.1 1974-1977" (DVD)
VÖ: 25.05.09 (eagle rock)

Seit mehr als 35 Jahren begeistert die Rockband KISS Millionen von Fans. Die Gesichter der vier New Yorker waren für mehr als 9 Jahre das bestgehütete Geheimnis der Musikwelt und mit ihren Konzerten setzte die Band von Beginn an Maßstäbe. Pyroeffekte, hydraulische Bühnenelemente, brennende Gitarren, Feuer- und Blutspucken waren nicht nur eine Neuheit, sondern sind seitdem KISS die Bühnen erobert haben Standards jeder großen Rockshow.

Bis heute haben KISS mehr als 80 Millionen Alben verkauft und in den U.S.A. mehr Gold- und Platin-Auszeichnungen erhalten als jede andere Band!

„Kissology“ ist die ultimative visuelle KISS-Kollektion und dokumentiert den Aufstieg einer jungen New Yorker Band zur erfolgreichsten Rockband der 70er Jahre. In chronologischer Reihenfolge verbindet „Kissology“ nie zuvor gesehenes Filmmaterial mit kompletten Konzerten und seltenen Fernsehauftritten aus den KISS-Archiven. Volume 1 umfasst die frühen Jahre der Band von 1974 bis 1977 mit Klassikern wie „Firehouse”, „Black Diamond”, „Hotter Than Hell”, „Rock And Roll All Nite” und dem legendären „Detroit Rock City”.

Insgesamt gibt es hier mehr als sechs Stunden Musik zu genießen. Die Doppel-DVD erscheint als hochwertiges fold-out-Digipack in einem Slipcase, abgerundet wird das Package mit einem aufwendig illustrierten 20- seitigen Booklet und Bemerkungen von Gene Simmons, Paul Stanley und Ace Frehley zu den Auftritten, plus einem Replica-Backstage-Pass aus dem Jahr 1975. Ein ganz besonderes Highlight stellen auch die sieben Tracks aus dem ´Madison Square Garden` in New York dar, die auf einer Bonus-DVD dem Digipack beiliegen.

Drei weitere „Kissology“-Folgen werden noch im Laufe des Jahres 2009 veröffentlicht und komplettieren eine der außergewöhnlichsten Karrieren der Musikgeschichte.

www.myspace.com/kiss
www.kissonline.com

SIXXXTEN - "Jugend Violencia" (CD)
VÖ: 08.05.09 (Bitzcore)

Jugend Violencia ist laut. Eigentlich die ganze Zeit. Wie ein wütendes Kind nicht ganz einfach vom Bein abzuschütteln. Die Platte bleibt auf einem Level, gönnt wenige Pausen, tut hier und da weh und das wohl mit Absicht. Gitarrenwände treffen auf verstörende Synthi-Sounds, die nicht zufällig eher uncool nach Ostblock Technodisco, als nach Berlin Mitte Minimal Elektro-Party klingen. Große Riffs, die kaputt machen wollen.

Das Debüt gibt sich nicht nur Gewalt suchend, sondern ebenfalls Gewalt fordernd. In all ihren häßlichen und schönen Gesichtern. Angeblich alles aus Liebe, wenn auch nicht klar wofür, oder Liebe wogegen. Auf jeden Fall aber aus Liebe zum Detail. Insgesamt eher mehr als wenig. Denn weniger ist nicht mehr, sondern weniger ist weniger. Und darum geht es hier überhaupt nicht.
Es geht um Bombast,um das Bekenntnis zum Abriss. Ein wütender Gegenentwurf zum coolen Indie-Slacker, 0 % Loser- Gehabe, kein Rumgeheule, nicht elitär. Viel zu groß die Worte und Gesten. Aber verdammt nochmal trotzdem einfach zu smart. Dem letzten Lacher immer voraus. Und romantisch wie ein Sommerregen.

Jugend Violencia klingt unverkrampft und nicht unangenehm deutsch. Obgleich sie das wohl ist. Mehr oder weniger. Zu modern und abgedreht die Sprache, um sie darauf festzunageln. Voll mit Slogans, die allerdings immer noch rechtzeitig in kunstvoll skurrile Wortkonstrukte umkippen. Immer Anti, ohne bessere Vorschläge, ohne Lösungen, nur auf´s Maul. Einfach Schön. Der gesamte Habitus der Platte ist stets großmäulig und niemals kleinlaut. Mit einem ausgeprägten Hang zum Drama und immer dekadent.
Die Platte braucht keine Zuhörer, es ist wohl eher umgekehrt. Man muss sich nur darauf einlassen. Aber auch das muss gekonnt sein. Und das können gewiss nicht alle.

www.myspace.com/sixxxten
www.sixxxten.com

WILLY DEVILLE- "Live At Montreux 1994" (CD/DVD)
VÖ: 24.04.09 (eagle)

Willy DeVille ist ohne Zweifel ein echtes Original. Von seinen frühen Tagen mit Mink DeVille im berühmten New Yorker Club „CBGBs“ bis zur späteren Solokarriere hat er stets seine einzigartige Mischung aus Blues, Pop, Cajun und Soul mit der puren DeVille-Magie vermischt.
Der sogar für einen Oscar nominierte Willy DeVille war gleich mehrfach in Montreux zu Besuch, diese DVD zeigt ihn 1994 auf dem ultimativen Höhepunkt seiner Karriere.

Die grandiose Besetzung bestand aus Willy DeVille (Gesang & Gitarre), Mario Cruz (Saxophon), Seth Farber (Keyboards), Freddy Koella (Gitarre), David Keyes (Bass), Boris Kinberg (Percussions) und Shawn Murray (Schlagzeug). Das Package umfasst sowohl die DVD als auch eine CD dieser Show, die superbe Setliste beinhaltet unter anderem Klassiker wie „Spanish Stroll”, „Cadillac Walk” oder „Mixed Up Shook Up Girl” und tolle Coverversionen von „Hey Joe”, „New Orleans” und „Stand By Me”.

www.eagle-rock.com

JEFF BECK- "performing this week..." (DVD)
VÖ: 24.04.09 (eagle)

Jeff Beck ist eine echte Rocklegende. Beginnend mit seiner Zeit bei den Yardbirds in den Sechziger, über die Jeff Beck Group bis zu seiner Solokarriere hat er mit seinem unnachahmlichen Gitarrenstil und seiner ständigen Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen den Respekt seiner Kollegen und die Zuneigung ganzer Legionen von Fans gewonnen.

Im Jahr 2007 gab Jeff Beck eine Reihe Konzerte im berühmten ´Ronnie Scott’s Club` in London. Die Tickets waren innerhalb kürzester Zeit restlos vergriffen, so dass Beck jeden Abend vor ausverkauftem Haus spielte. Unter den Zuschauern befanden sich neben zahllosen Fans auch viele Berühmtheiten.

Diese DVD umfasst Aufnahmen von unterschiedlichen Abenden und bietet dabei die jeweils beste Version jedes Tracks. „Performing This Week… Live At Ronnie Scott’s” zeigt das Ausnahmetalent Jeck Beck in Höchstform. In einigen speziellen Performances wird er von illustren Gästen wie Jess Stone, Imogen Heap und Eric Clapton begleitet. Das Bonusmaterial umfasst Interviews mit Jeff Beck und seinen Bandmitgliedern Tal Wilkenfeld (Bass), Vinnie Colaiuta (Schlagzeug) und Jason Rebello (Keyboards). Diese DVD kommt zeitgleich mit einer gleichnamigen Blu-Ray-Disc auf den Markt und folgt der erfolgreichen CD-Veröffentlichung vom Herbst 2008.

www.eagle-rock.com

HIGHSCHOOL NIGHTMARE - "Nightmare High" (CD)
VÖ: 27.03.09 (True Rebel/Broken Silence)

Anfang 2006 hatte Alex (True Rebel Rec.) die Idee einen Soundtrack für ein kurzes Horror-Video mit Tierknochen-Figuren zu produzieren und überredete seinen Kumpel Timo (drums/Small Towm Riot) dazu, ein kleines Solo-Projekt zu starten. Das Resultat war die Ein-Mann-Horror-Punkband namens HIGHSCHOOL NIGHTMARE.


Schon kurz darauf folgte im K-klangstudio die Aufnahmen zur 4-Song-7"inch "Santa Crypt" (True Rebel Rec.). Da Timo die Songs nicht alleine live spielen konnte, bat er kurzerhand seinen Aufnahmeleiter Ritchy (guitar/the VARANES, ex Antikörper) und Freund Benny (drums/ ex.frank drinks milk) mit ihm die Band zu komplettieren.

Seit 2007 arbeiten die Drei an neuen Stücken, mit denen sie nun auch bei Konzerten in und um Hamburg auftreten konnten. Das das Zusammenspiel während der Proben gut funktionierte, beschlossen sie auch als eigenständige Band weiter zu machen und das ganze Projekt ernster zu betreiben, mit eigenen Songs und neuartigem Punkrock-Sound.

Im Februar 2009 gingen sie mit dem neuen Album im Gepäck zusammen mit "Guitarshop Asshole" auf Tour und werden auch im Mai und Oktober sich wieder auf das Touren konzentrieren.

Nun beinahe 3 Jahre später, präsentieren wir euch voller Stolz das lang erwartete Debüt-Album der drei Hamburger - "NIGHTMARE HIGH". Eine Scheibe voller Energie, großer Melodien und frischer Ideen.

www.myspace.com/highschoolnightmare